- Meine Lebensweisheit
- "Man muss die Feste feiern, wie sie fallen – oder einfach ab 21 Uhr so tun, als wäre man schon eingeschlafen, um sozialer Interaktion zu entgehen." "Wenn dir das Leben Zitronen gibt, frag nach Salz und Tequila – aber trink ihn vor Mitternacht, wegen des Sodbrennens."
- Das macht mich glücklich
- Der Moment, wenn der Paketbote tatsächlich klingelt, anstatt nur die "Wir haben Sie verpasst"-Karte einzuwerfen.
- Wofür man kämpfen sollte
- Das Recht, am Wochenende bis 12 Uhr im Pyjama zu bleiben, ohne verurteilt zu werden. Und für die letzte Pommes auf dem Teller. Immer.
- Was mich ärgert
- Die Tatsache, dass Socken in der Waschmaschine ein eigenes Ökosystem gründen und spurlos verschwinden und dass meine Gelenke mittlerweile das Wetter besser vorhersagen als jede Meteorologen-App.
- Ich bin
- eine zertifizierte Meisterin im Prokrastinieren, Kaffee-Inhaliererin und die Person, die im Supermarkt die "Drei-Leute-Regel" an der Kasse mental mit der Stoppuhr überwacht.
- Ich bin nicht
- geduldig. Oder ein Morgenmensch. Und definitiv nicht mehr in der körperlichen Verfassung, um nach einer durchfeierten Nacht mit nur zwei Stunden Schlaf am nächsten Tag produktiv zu sein. (Das dauert jetzt drei Werktage).
- Hören
- Das rhythmische Murmeln von True-Crime-Podcasts, bei denen ich nach fünf Minuten vergesse, worum es geht, während ich parallel mein Handy nach Dingen durchsuche, die ich nicht brauche.
- Sehen
- Den Bildschirm meines Smartphones. Gelegentlich unterbrochen von Serien auf Netflix, die ich als "Hintergrundgeräusch" laufen lasse, während ich ... nun ja, auf mein Smartphone schaue.
- Lesen
- Die AGBs von Apps (ich klicke ungelesen auf "Akzeptieren" und hoffe, dass ich nicht meinen Erstgeborenen an einen Tech-Konzern verkauft habe) und die Zutatenliste auf Knabberzeug, um das schlechte Gewissen wissenschaftlich zu begründen.
- Unverzichtbare Utensilien meines Lebens
- Ein Ladekabel, das lang genug ist, damit ich mich im Bett noch umdrehen kann. Kaffee (schwarz wie meine Seele). Kopfhörer – vorzugsweise mit Noise-Cancelling, um Smalltalk in der freien Wildbahn im Keim zu ersticken.
- Lieblingsgeräusch
- Das "Plopp" beim Öffnen einer neuen Flasche (oder eines Glases Nutella) und die absolute, seelige Stille, wenn die Waschmaschine endlich aufhört zu schleudern.
- Meine erste Schallplatte/CD
- Ein musikalisches Verbrechen aus den 90ern, das ich aus Gründen des Zeugenschutzes und zur Wahrung meiner Rest-Würde hier nicht namentlich erwähnen darf. Sagen wir einfach: Es war viel Eurodance, Bravo Hits oder Boyband-Schmelz im Spiel.
- Der Song, der mein Leben veränderte
- Der Weckton meines Handys. Er löst jeden Morgen aufs Neue eine existenzielle Krise und den tiefen Wunsch aus, reich zu erben.