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Mark Leewe | mukutu GmbH

Gedichte


Datum:
19.11.2011, 15:09
Von:
unbekannt
Die Affen

Der Bauer sprach zu seinem Jungen:
Heut in der Stadt da wirst du gaffen.
Wir fahren hin und seh'n die Affen.
Es ist gelungen
Und um sich schief zu lachen,
Was die für Streiche machen
Und für Gesichter
Wie rechte Bösewichter.
Sie krauen sich,
Sie zausen sich,
Sie hauen sich,
Sie lausen sich,
Beschnuppern dies, beknuppern das,
Und keiner gönnt dem andern was,
Und essen tun sie mit der Hand,
Und alles tun sie mit Verstand,
Und jeder stiehlt als wie ein Rabe.
Pass auf, das siehst du heute.
O Vater, rief der Knabe,
Sind Affen denn auch Leute?
Der Vater sprach: Nun ja,
Nicht ganz, doch so beinah.

Wilhelm Busch

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 16:05
„Melusine!
Kraweel, Kraweel!
Taubtrüber Ginst am Musenhain
Trübtauber Hain am Musenginst
Kraweel, Kraweel!“

Loriot

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 16:52
Von:
unbekannt
Um im hiesigen Trend zu bleiben,
Loriot und Weihnachtszeit 😂😂

Advent

Ein Gedicht von Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöckchen leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein;
Am Niklasabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh´,
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
Nach Waldmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied)-
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt es fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist´s, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
"He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
"Die sechs Pakete, heil´ger Mann,
s´alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 16:55
Idylle

"Zwei Knaben gingen durch das Korn,
Der andere blies das Klappenhorn,
Er konnt' es zwar nicht ordentlich blasen,
Doch blies er's wenigstens einigermaßen."

Friedrich Daniel

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 19:14
Wieso ich Dichter wurde

Als ich das Gaslicht der Welt erblickte, war ich noch verhältnismäßig jung. Meine Eltern waren zwei Stück, und mein Vater war sehr reich:
Er hatte zwei Villen, einen guten und einen bösen. Und eines Tages - es war sehr kalt, und ich fror vor mich hin, denn nicht nur meine Mutter, sondern auch der Ofen war ausgegangen - teilte sich plötzlich die Wand, und eine wunderschöne Fee erschien! Sie hatte ein faltenreiches Gewand und ein ebensolches Gesicht. Sie schritt auf meine Lagerstatt zu und sprach also:"Na, mein Junge, was willst Du denn einmal werden?"
Ich antwortete - im Hinblick auf meine ziemlich feuchten Windeln:"Ach, gute Tante, vor allem möchte ich gerne ’dichter’ werden!" Das hat die Fee mißverstanden...

Heinz Erhardt

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 19:25
Von:
unbekannt
Da wir nun wissen, dass Heinz Erhard auch Dichter war, eines von ihm 🙂

Wahrheit

Die schlechtesten Bücher sind es nicht,
an denen Würmer nagen,
die schlechtesten Nasen sind es nicht,
die eine Brille tragen.
Die schlechtesten Menschen sind es nicht,
die dir die Wahrheit sagen.

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 19:39
trill

seit marvin hansi will versorgen

macht mami der

kadaver

sorgen

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 21:27
Von:
unbekannt
@ Zuckerschnute: Es freut mich von ganzem ❤️en, dass ich Dich mit diesem neuen Thread so motivieren kann. Weiter so 👍

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 21:35
Erstellt von 'Stefanie' am 19.11.2011, 21:27:
@ Zuckerschnute: Es freut mich von ganzem ❤️en, dass ich Dich mit diesem neuen Thread so motivieren kann. Weiter so 👍

Danke, ich liebe dich auch, liebste Steffi ❤️❤️❤️❤️❤️😘😘😘😘😘
Wahre Liebe gibt es halt doch nur unter Frauen

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.11.2011, 22:05
Erstellt von 'Stefanie' am 19.11.2011, 21:27:
@ Zuckerschnute: Es freut mich von ganzem ❤️en, dass ich Dich mit diesem neuen Thread so motivieren kann. Weiter so 👍




Ja, du bist mein!

Ich will's dem blauen Himmel sagen,
Ich will's der dunklen Nacht vertrau'n,
Ich will's als frohe Botschaft tragen
Auf Bergeshöh'n, durch Heid und Au'n.
Die ganze Welt soll Zeuge sein:
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!

In meinem Herzen sollst du leben,
Sollst haben, was sein Liebstes ist,
Du sollst, von Lieb und Lust umgeben,
Ganz fühlen, dass du glücklich bist!
Schließ' mich in deine Arme ein!
Ja, du bist mein!
Und ewig mein!

Hoffmann von Fallersleben


Nur für dich ❤️

Antwort | Zitatantwort

Datum:
20.11.2011, 21:18
Von:
unbekannt
Es wird mit Recht ein guter Braten
Gerechnet zu den guten Taten;
Und daß man ihn gehörig mache,
Ist weibliche Charaktersache.

Ein braves Mädchen braucht dazu
Mal erstens reine Seelenruh,
Daß bei Verwendung der Gewürze
Sie sich nicht hastig überstürze.

Dann zweitens braucht sie Sinnigkeit,
ja, sozusagen Innigkeit,
Damit sie alles appetitlich,
Bald so, bald so und recht gemütlich
Begießen, drehn und wenden könne,
Daß an der Sache nichts verbrenne.

In Summa braucht sie Herzensgüte,
Ein sanftes Sorgen im Gemüte,
Fast etwas Liebe insofern,
Für all die hübschen, edlen Herrn,
Die diesen Braten essen sollen
Und immer gern was Gutes wollen.

Ich weiß, daß hier ein jeder spricht:
Ein böses Mädchen kann es nicht.
Drum hab' ich mir auch stets gedacht
Zu Haus und anderwärts:
Wer einen guten Braten macht,
Hat auch ein gutes Herz.

Wilhelm Busch

Antwort | Zitatantwort

Datum:
20.11.2011, 21:58
Bei Dir

Es ist deine Liebe, die mich treibt,
die mich von Sorgen und Ängsten befreit.
Ich liebe einfach alles an dir,
ich hoffe, du bleibst das ganze Leben bei mir.
Du bist alles, was ich will,
denn du heiterst mich auf, wenn ich bin still.

In deiner Nähe zu sein und dich zu spüren,
mich in deine Liebe zu verführen.
Die Tage sind wunderbar mit dir,
wenn du bist nah an mir.
Du bist meines Lebens Gewinn,
du bist meines Lebens Sinn.

Deine Lippen zu küssen,
und sie danach missen.
Deine Nähe spüren,
wenn wir uns berühren.
Einfach bei dir zu sein,
denn ohne dich fühl ich mich allein.
Mit dir durchs Leben gehen,
lieben den Zeitpunkt, auf dem wir stehen.
Einfach zusammen sein bis der Tod uns trennt,
bis die Liebe von uns rennt.

Du bist alles, was ich will,
ich brauche nur dich, damit ich bin still.
Du bist alles, was ich brauch,
ich liebe dich, in Liebe voller Rauch.
Du bist das, was ich hab,
du bist der Name, den ich in meinem Herzen trag.

Antwort | Zitatantwort

Datum:
20.11.2011, 22:04
Montags

Es geschah an einem Montag morgen,
ich machte mir mal wieder sorgen,
wie kann ich den Tag bloß überstehen,
lass den Montag schnell an mir vorübergehen.
doch von draußen kam kein licht,
nein, es schneite, und ich verstrich,
so meine zeit, in meinem Büro,
mein Gott, wäre ich jetzt froh,
diesen Montag an mir vorüberstreifen zu sehen,
denn montags ist nicht alles schön.
der Wochenanfang, das ist schlecht,
man macht es auch nicht jedem recht,
versucht es halt, so gut es geht, und schon
ist es nicht mehr zu spät.
Menschen sagen, was man will.
das ist einfacher, als manch Drill,
und so solls sein, und das ist gut,
der Montag macht mir wieder Mut.
weitermachen wie bisher,
schon ist es alles nicht mehr so schwer!

Heinz Erhardt

Antwort | Zitatantwort

Datum:
21.11.2011, 08:35
Von:
unbekannt
Kassenhass

Ein Mann, der eine ganze Masse
Gezahlt hat in die Krankenkasse,
Schickt jetzt die nötigen Papiere,
Damit auch sie nun tu das ihre.
Jedoch er kriegt nach längrer Zeit
statt baren Gelds nur den Bescheid,
Nach Paragraphenziffer X
Bekomme er vorerst noch nix,
Weil, siehe Ziffer Y,
Man dies und das gestrichen schon,
So daß er nichts, laut Ziffer Z,
Beanzuspruchen weiter hätt.
Hingegen heißt's, nach Ziffer A,
Daß er vermutlich übersah,
Daß alle Kassen, selbst in Nöten,
Den Beitrag leider stark erhöhten
Und daß man sich, mit gleichem Schreiben,
Gezwungen seh, ihn einzutreiben.
Besagter Mann denkt, krankenkässlich,
In Zukunft ausgesprochen häßlich.

Eugen Roth (Anno 1912)

Antwort | Zitatantwort

Datum:
21.11.2011, 16:13
Von:
unbekannt
Der Briefmark

Ein männlicher Briefmark erlebte
Was Schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Da war die Liebe in ihm geweckt.
Er wollte sie wiederküssen,
Da hat er verreisen müssen.
So liebte er sie vergebens.
Das ist die Tragik des Lebens.


(Joachim Ringelnatz)

Antwort | Zitatantwort

Datum:
22.11.2011, 09:10
Von:
unbekannt
Nur kein Ehrenamt

Willst Du froh und glücklich leben,
laß kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht zu früh ins Grab
lehne jedes Amt gleich ab!

Wieviel Mühen, Sorgen, Plagen
wieviel Ärger mußt Du tragen;
gibst viel Geld aus, opferst Zeit -
und der Lohn? Undankbarkeit!

Ohne Amt lebst Du so friedlich
und so ruhig und so gemütlich,
Du sparst Kraft und Geld und Zeit,
wirst geachtet weit und breit.

So ein Amt bringt niemals Ehre,
denn der Klatschsucht scharfe Schere
schneidet boshaft Dir, schnipp-schnapp,
Deine Ehre vielfach ab.

Willst du froh und glücklich leben,
laß kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht zu früh ins Grab
lehne jedes Amt gleich ab!

Selbst Dein Ruf geht Dir verloren,
wirst beschmutzt vor Tür und Toren,
und es macht ihn oberfaul
jedes ungewaschne Maul!

Drum, so rat ich Dir im Treuen:
willst Du Weib und Kind erfreuen,
soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,
laß das Amt doch and'ren Dummen.

Das Gedicht wird vielfach Wilhelm Busch (und eine abgewandelte Version davon Joachim Ringelnatz) zugeschrieben - aber wer der wahre Autor ist, kann niemand genau sagen.

Antwort | Zitatantwort

Datum:
23.11.2011, 21:16
Erstellt von 'Stefanie' am 22.11.2011, 09:10:
Nur kein Ehrenamt

Willst Du froh und glücklich leben,
laß kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht zu früh ins Grab
lehne jedes Amt gleich ab!

Wieviel Mühen, Sorgen, Plagen
wieviel Ärger mußt Du tragen;
gibst viel Geld aus, opferst Zeit -
und der Lohn? Undankbarkeit!

Ohne Amt lebst Du so friedlich
und so ruhig und so gemütlich,
Du sparst Kraft und Geld und Zeit,
wirst geachtet weit und breit.

So ein Amt bringt niemals Ehre,
denn der Klatschsucht scharfe Schere
schneidet boshaft Dir, schnipp-schnapp,
Deine Ehre vielfach ab.

Willst du froh und glücklich leben,
laß kein Ehrenamt dir geben!
Willst du nicht zu früh ins Grab
lehne jedes Amt gleich ab!

Selbst Dein Ruf geht Dir verloren,
wirst beschmutzt vor Tür und Toren,
und es macht ihn oberfaul
jedes ungewaschne Maul!

Drum, so rat ich Dir im Treuen:
willst Du Weib und Kind erfreuen,
soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,
laß das Amt doch and'ren Dummen.

Das Gedicht wird vielfach Wilhelm Busch (und eine abgewandelte Version davon Joachim Ringelnatz) zugeschrieben - aber wer der wahre Autor ist, kann niemand genau sagen.


👍

Antwort | Zitatantwort

Datum:
25.11.2011, 18:55
Von:
unbekannt
Eine Bayerische Adventsgeschichte:

I woass net, ob dö G'schicht du kennst,
sie hat sich ab'gspielt im Advent.
I les dir's vor, weils mir fallt ein,
d'Leut sog'n, dös soll wahr g'wen sein.

Da is a alts Muatterl gwesen,
alloa in ihra Stub'n drinn gsessn,
und hat sich so Gedank'n g'macht
was s'Christkind früher ihr hat bracht.
Ja ja, hat's gsagt, dös war'n no Zeit'n,
da kunnt ma allerhand bestreit'n.
Jetzt bin i arm und alt dazua
und hab a kaum zum Essen gnua.

Wia's so da sitzt und überlegt,
hat sie sich einen Plan ausgheckt.
S'Christkind beschenkt doch alle Leit,
jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
wia war's, wenn i eam schreib'n tät,
daß i a große Bitt no hätt.
Vielleicht macht's mir no de Freid,
grad heuer in der Weihnachtszeit.

Sie holt sich Bleistift und Papier
aus der Schublad schnell herfür.
Setzt sich an den Tisch sodann
und fangt wia folgt zu schreiben an:

"Liebes Christkind", schreibt's mit'm Stift
auf das Papier als Überschrift.
"Du bist allmächtig und sehr stark,
schick mir doch bitte 100 Mark!
Erfüll die Bitte einer Armen,
i wünsch an Mantel mir, an warmen.
Wann i dös Geld hätt, war dös schee,
kannt i zum Mantel kaufa geh.
I brauch'n wirklich schon sehr bald,
denn drauss'n ist es bitterkalt."

"Hochachtungsvoll" hat sie zuletzt
vor ihrem Namen druntergesetzt.
Den Briefumschlag hat's ungeniert
an das Christkind adressiert.
Den Absender auf d'andere Seit,
dös war von großer Wichtigkeit.
Sie tuat den Brieaf in Umschlag nei
und is zum Kast'n grennt a glei.
Nachdem dös alles war gescheh'n,
sah man sie froh nach Hause gehn.

Der Postler von dem Postamt acht
hat koane schlechten Augen g'macht.
So momentan is baff er g'wen,
wia er den Brieaf ans Christkind g'segn.
Des is eam ja no nia passiert,
a Brieaf an's Christkind adressiert.

Er hat sehr lange nachgedacht
und dann den Umschlag aufgemacht.
Als er den Inhalt überblickt,
den Brieaf er an's Finanzamt schickt.

Der Beamte von dera Stell
Öffnet den Brieaf sehr schnell.
Nachdem dös Schreib'n er durchgeles'n
war der Fall ihm klar gewes'n:
Man muaß ihr helfn, des is g'wiß,
schon deshalb, weil bald Weihnacht' is.

Die Kollegen von sei'm Amt,
haben mitg'macht allesamt.
Er braucht da gar net lang zu frag'n
jeder hat was beigetrag'n.
Und wias am Schluß dann festgstellt ham,
war'n 63 Mark beisamm.
Den Betrag nun ganz genau
überwies'n sie der alten Frau.

Die Freud vom Muatterl war sehr groß,
darüber Tränen sie vergoß.
Jetzt konnte sie den Mantel kaufn
und braucht nicht mehr ohne lauf'n,
und aus innerer Dankespflicht
hats's no an Brieaf an's Christkind g'richt.
Dös hat sie sich net nemma lass'n,
sie schrieb daher folgendermaßn:

"Für die hundert Mark dank' i' dir,
du hast da sehr geholf'n mir.
Doch wenn i'wieder um Geld dich bitt,
so schick mir's doch über's Finanzamt nit,
mit dene is des fei a Gfrett,
solche Lump'n trau i net,
von dene 100 Mark, s'is net derlog'n,
hams 37ge abgezogn."

Verfasser unbekannt

Antwort | Zitatantwort

Datum:
27.11.2011, 12:14
Von:
unbekannt
Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer, und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen!

Matthias Claudius

Antwort | Zitatantwort

Datum:
27.11.2011, 15:17
Das Christkind - Gedicht

Denkt Euch, ich hab´ das Christkind gesehen,
es kam aus der Kneipe und konnte kaum noch stehen.

Auf Geschenke braucht ihr nicht zu hoffen,
es hat das ganze Geld versoffen.

Es wankte hin zum Tannenwald und hatte den Ar*** voll Nadeln bald.

Gestern hab´ ich´s wieder getroffen, und denkt Euch.
es war schon wieder besoffen.

Ich blieb gleich stehen und sprach es an :
Sag ´ Christkind, wo ist der Weihnachtsmann ??

Das Christkind sprach : Auf den brauchst du nicht zu hoffen.
der liegt im Wald und ist besoffen.

Gemeinsam gingen wir zum Weihnachtsmann,
der sah uns mit glasigen Augen an und lallte :
Tag lieber Bruder, Tag liebe Schwester,
leckt´s mich am Ar***, bald ist Silvester !?

Antwort | Zitatantwort