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Mark Leewe | mukutu GmbH

Gedichte und Zitate


Datum:
14.08.2015, 10:43
Von:
unbekannt
@alle

Falls sich jemand durch eines meiner Gedichte oder Zitate angesprochen und dadurch beleidigt gefühlt hat, entschuldige ich mich in aller Form, es war weder so gedacht, noch so gemeint.

Außer eines, da waren die Worte sehr wohl bedacht gewählt:

Aufhören können, das ist nicht eine Schwäche, das ist eine Stärke.

Ingeborg Bachmann


Wobei ich auch geglaubt habe, es wurde verstanden und auch akzeptiert.

Leider war dem nicht so, ich hatte kurz darauf einen Vertipfler in einem Zitat, kam zu spät drauf und konnte leider nicht mehr korrigieren, da habe ich nachträglich kurz erklärt, dass wohl die Hitze dran Schuld gewesen wäre (wir haben schon die dritte Woche in Wien eine Affenhitze), und was sah ich dann, ich wurde eben von der Person, an die dieses Zitat ging, wieder nachgeäfft und zum Deppen gemacht.

Ich werde anschließend auch den Admin ersuchen, meine Zitate zu löschen, falls das nicht viel Arbeit macht, ansonsten nochmals, sorry, wollte niemandem hinterfotzige Botschaften senden, sondern einfach nur das Forum ein wenig beleben.

Wie mir scheint, ist es auch gelungen, denn es gab hier eine Zeit, da standen monatelang dieselben Beiträge, nur weil ich was schrieb, haben sich nun auch andere dran beteiligt ... mich kennen hier auch einige von einer anderen Plattform und die hatten eben auch gerne was hier beigetragen, um ein wenig Leben ins Haus zu bringen.

Auf einer anderen Plattform werde ich die Zitate und Gedichte für Gäste unsichtbar machen (dort habe ich die Möglichkeit dazu), und ich hoffe, dass somit dieses leidliche Thema, das mich bereits 10 Jahre verfolgt, abhaken kann.

Wünsche allen noch viel Spaß. 👋

Antwort | Zitatantwort

Datum:
15.08.2015, 08:39
.... eigenartiges Gedicht oder Zitat 🥴

Antwort | Zitatantwort

Datum:
15.08.2015, 10:04
Von:
unbekannt
Aufhören können, das ist nicht eine Schwäche, das ist eine Stärke.

Ingeborg Bachmann

Mit diesen Worten beende ich mein Gastspiel hier. Wünsche allen noch viel Spaß und Erfolg beim Quizzen.

Antwort | Zitatantwort

Datum:
15.08.2015, 19:41
Von:
unbekannt
Wer einatmet, muß ausatmen.
Wer einschläft, muß ausschlafen.

MadeMyDay

Antwort | Zitatantwort

Datum:
19.03.2016, 07:13
Ein Mensch schreibt, ohne zu erlahmen,
Nur, sich zu machen einen Namen.
Der glänzt denn auch in Goldbuchstaben,
Doch dort bloß, wo er eingegraben.

Dichterlos von Eugen Roth 😐

Antwort | Zitatantwort

Datum:
20.03.2016, 07:34
Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen,
er müßte sich, genau genommen,
Im Grunde seines Herzens schämen,
Zieht vor, es nicht genau zu nehmen.

Ein Ausweg - Eugen Roth 😉

Antwort | Zitatantwort

Datum:
20.03.2016, 11:25
Von:
unbekannt
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

von George Bernard Shaw

Antwort | Zitatantwort

Datum:
20.03.2016, 17:44
Das tapfere Schneiderlein? 😏

Antwort | Zitatantwort

Datum:
21.03.2016, 08:42
Ein Mensch würd sich zufrieden geben
Damit, daß tragisch wird das Leben.
Das Schwierige liegt mehr an dem:
Es wird auch fad und unbequem.

Eugen Roth

Antwort | Zitatantwort

Datum:
24.07.2016, 13:34
Von:
unbekannt
„Gerne der Zeiten gedenk' ich,
da alle Glieder gelenkig -
bis auf eins.

Doch die Zeiten sind vorüber,
steif geworden alle Glieder -
bis auf eins.“

Johann Wolfgang von Goethe

Antwort | Zitatantwort

Datum:
24.07.2016, 15:39
Von:
unbekannt
Herstellt Euch!

Ein Mensch hat einen andern gern,
er kennt ihn, vorerst, nur von fern
und sucht, in längerm Briefewechseln
die Sache nun dahin zu drechseln,
dass man einander bald sich sähe
und kennen lernte aus der Nähe.
Der Mensch, erwartend seinen Gast,
vor Freude schnappt er über fast.
Die beiden, die in manchem Briefe
sich zeigten voller Seelentiefe,
sie finden nun, vereinigt häuslich,
einander unausstehlich scheußlich.
Sie trennen bald sich, gall- und giftlich -
und machen's seitdem wieder schriftlich.

Eugen Roth

Antwort | Zitatantwort

Datum:
26.07.2016, 18:20
Von:
unbekannt
Ein Mensch pflückt, denn man merkt es kaum,
ein Blütenreis von einem Baum.
Ein andrer Mensch, nach altem Brauch,
denkt sich, was der tut, tu ich auch.

Ein dritter, weil's schon gleich ist, fasst
jetzt ohne Scham den vollen Ast
und sieh, nun folgt ein Heer von Sündern,
den armen Baum ganz leer zu plündern.

Von den Verbrechern war der erste,
wie wenig er auch tat, der schwerste.
Er nämlich übersprang die Hürde
der unantastbar reinen Würde.

Eugen Roth

Antwort | Zitatantwort

Datum:
29.07.2016, 13:10
Von:
unbekannt
Das Kuß -

Der Menschheit größter Hochgenuß
ist ohne Zweifel wohl der Kuß.
Er ist beliebt, er macht vergnügt,
ob man ihn gibt, ob man ihn kriegt.
Er kostet nichts, ist unverbindlich
und er vollzieht sich immer mündlich.
Hat man die Absicht, dass man küßt,
so muß man erst mit Macht und List
den Abstand zu verringern trachten
und dann mit Blicken zärtlich schmachten.

Die Blicke werden tief und tiefer,
es nähern sich die Unterkiefer.
man pflegt dann mit geschloß'nen Augen
sich aneinander festzusaugen.
Jedoch nicht nur der Mund allein
braucht eines Kusses Ziel zu sein.
Man küßt die Wange und die Hände
und auch noch and're Gegenstände,
die ringsherum mit Vorbedacht
sämtlich am Körper angebracht.

Auch wie man küßt, das ist verschieden
Im Norden, Osten, Westen, Süden.
So mit Bedacht und mit Gefühl,
der eine heiß, der and're kühl.
Der eine haucht, der and're schmatzt,
als ob ein alter Reifen platzt.
Hingegen wiederum der Keusche
vermeidet jegliche Geräusche.
Der eine kurz, der and're länger,
den längsten nennt man Dauerbrenner.

Ein Kuß ist, wenn zwei Lippenlappen
in Liebe aufeinanderklappen
und dabei ein Geräusch entsteht,
als wenn die Kuh durch Matsche geht.

Gerrit Engelke

Antwort | Zitatantwort

Datum:
29.07.2016, 15:52
Von:
unbekannt
Das Kuss-Gedicht .....

war der Titel des vorigen Gedichtes 🙂 das Wörtchen "Gedicht" dürfte mir irgendwie abhanden gekommen sein 😉

Antwort | Zitatantwort

Datum:
29.07.2016, 16:12
Von:
unbekannt
Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege.
Der eine ist die Liebe,
der zweite ist die Genügsamkeit,
der dritte ist die Demut.

Nur der Liebende ist mutig,
nur der Genügsame ist großzügig,
nur der Demütige ist fähig zu herrschen.

Zitat von Laotse

Antwort | Zitatantwort

Datum:
02.08.2016, 05:45
Von:
unbekannt
Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.
Wer sich durchsetzt, hat Willen.
Wer sich selber genügt, ist reich.
Wer seinen Platz nicht verliert, hat Dauer.
Wer auch im Tode nicht untergeht, der lebt.

Laotse

Antwort | Zitatantwort

Datum:
04.08.2016, 09:04
Von:
unbekannt
Oh, du Ausgeburt der Hölle - Zauberlehrling

Antwort | Zitatantwort

Datum:
04.08.2016, 14:05
Von:
unbekannt
Geschrieben steht:
"Im Anfang war das Wort!"
Hier stock ich schon!
Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort
so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste
recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht:
Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Daß deine Feder
sich nicht übereile!
Ist es der Sinn,
der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn:
Im Anfang war die Kraft!
Doch, auch indem
ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was,
daß ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist!
Auf einmal seh ich Rat
Und schreibe getrost:
Im Anfang war die Tat!

Faust ( Goethe)

Antwort | Zitatantwort

Datum:
14.08.2016, 10:09
Von:
unbekannt
Immerfort

Das Sonnenstäubchen fern im Raume,
das Tröpfchen, das im Grase blinkt,
das dürre Blättchen, das vom Baume
im Hauch des Windes niedersinkt –

Ein jedes wirkt an seinem Örtchen
still weiter, wie es muß und mag,
ja, selbst ein leises Flüsterwörtchen
klingt fort bis an den jüngsten Tag.

Wilhelm Busch

Antwort | Zitatantwort

Datum:
15.08.2016, 12:57
Von:
unbekannt
Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken.

Zitat von Wilhelm Busch

Antwort | Zitatantwort